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Dividendenzahlungen in Asien hängen nicht mehr nur an zwei Sektoren

Matthews Asia: Dividendenzahlungen in Asien hängen nicht mehr nur an zwei Sektoren

In der Vergangenheit waren viele der größten asiatischen Unternehmen mit Dividendenausschüttungen im Finanz- und Energiesektor tätig. Während Finanztitel immer noch den größten Teil der Dividendenzahler ausmachen, gibt es heute in Asien weit vielfältigere Einnahmequellen, sagt Yu Zhang, Portfoliomanager von Matthews Asia.

Zhang, der sowohl den Matthews Asia Dividend Fund als auch den Matthews Asia ex Japan Dividend Fund führt, weist in seinem jüngsten Marktkommentar darauf hin, dass die Dividendenzahlungen der Unternehmen im Leitindex MSCI AC Asia ex Japan von USD 281 Mrd. (2017) auf etwa USD 323 Mrd. (2020) gewachsen seien.

Dabei dominierte keine einzelne Branche, auch wenn verbraucherbezogene Sektoren wie die Informationstechnologie (IT), das Gesundheitswesen und Konsumgüter in den vergangenen zehn Jahren das schnellste Dividendenwachstum verzeichneten. Die Anlagemöglichkeiten seien zudem nicht auf die hochkapitalisierten Blue Chips beschränkt: „Unserer Meinung nach gibt es viele interessante Chancen im Mid-Cap- und insbesondere im Small-Cap-Bereich“, betont Zhang. „Weniger bekannte Small-Cap-Unternehmen, die Asiens Ausbau der Daten-Cloud voranbringen, sowie Anbieter von Schlüsselkomponenten für die 5G-Technologie bieten attraktive Wachstumschancen für Dividenden.“

Vielversprechende Dividendenzahler aus der IT-Branche findet der Fondsmanager nicht nur in China – und dort zunehmend auf der Börse für chinesische Inlandsaktien („A-shares“) –, sondern auch in den Aktienmärkten Taiwans und Südkoreas, welche von Chinas Bestreben profitieren, weniger abhängig von Importen aus den USA, gerade im Halbleiterbereich, zu werden.

Bewertungen im Technologie-, Konsumgüter- und Gesundheitssektor gehen nach oben

Ein ähnlicher Trend zeigt sich im Gesundheitssektor, beobachtet der Portfoliomanager: „Wir glauben, dass sich in China aufgrund der Verschiebung von teuren multinationalen Importen hin zu einheimischen Produkten viele Gelegenheiten für Unternehmen bieten.“ Nutznießer seien die Hersteller medizinischer Geräte, Forschungsinstitute, die im Auftrag arbeiten, sowie Betreiber von Krankenhäusern, die bei Erreichen der Profitabilität Dividenden zahlen.

Angesichts der Ungewissheit über eine weitere COVID-19-Infektionswelle in Asien und der angespannten Beziehungen zwischen den USA und China mahnt Zhang zwar zur Vorsicht: „2019 war ein starkes Jahr für Technologie- und Gesundheitsunternehmen. Trotzdem sind gerade IT-Firmen zurückhaltender in ihren Erwartungen für 2020.“ Dennoch ist der Fondsmanager zuversichtlich: „In den vergangenen Monaten sind die Bewertungen im Technologie-, Konsumgüter- und Gesundheitssektor stetig nach oben gegangen, während andere Branchen hinterherhinkten.“ Auch seien weder im IT- noch im Gesundheitsbereich drakonische Dividendenkürzungen angekündigt worden, und anders als in anderen Regionen werde die Option von Aktienrückkäufen in Asien nicht voll ausgeschöpft.

Lesen Sie den kompletten Kommentar von Yu Zhang hier.

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