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„China steht für ein Drittel des globalen Wirtschaftswachstums”

China scheint das Coronavirus Covid-19 unter Kontrolle gebracht zu haben, denn die Zahl der Neuinfektionen geht von Tag zu Tag zurück. Die Fortschritte in der Volksrepublik bei der Eindämmung des Virus’ geben sowohl aus medizinischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht Hoffnung, sagt Andy Rothman, Investmentstratege des Asien-Spezialisten Matthews Asia.

In seiner neuen Analyse zieht Rothman ein Zwischenfazit des wirtschaftlichen Schadens und gibt einen Ausblick für die ökonomische Erholung der Volksrepublik. „Chinas von der Binnennachfrage getriebene Wirtschaft wird sich wieder erholen“, ist er überzeugt. „Die chinesische Wirtschaft kann das Fundament für das globale Wachstum legen und einen sicheren Hafen für Investoren bieten.“

Mit Blick auf den bisher entstandenen wirtschaftlichen Schaden in China zählt Rothman die Parameter auf, die im Januar und Februar 2020 in den Keller gegangen sind: Im Vergleich zu den beiden ersten Vorjahresmonaten sanken die Verkäufe von Wohneigentum um 39 Prozent, Investitionen in Anlagevermögen um 25 und der Umsatz im Einzelhandel um 24 Prozent. „Das ist keine Überraschung: Chinas Führung konzentrierte sich auf die Bekämpfung des Virus und nicht auf die kurzfristige Wirtschaft“, kommentiert der Investmentstratege. Er weist darauf hin, dass das erste Jahresquartal in China in der Regel nur 14 Prozent zu den gesamten Investitionen in Anlagevermögen beiträgt.

Was die Aussichten bis Jahresende anbelangt, rät Rothman zur Vorsicht, sobald Vergleiche mit dem Ausbruch des SARS-Virus 2003 gezogen werden: „SARS war eine kurzfristige Gesundheitskrise. Obwohl die wirtschaftliche Erholung von Covid-19 deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, wird sie wahrscheinlich ebenso vollständig sein.” Der Investmentexperte geht deshalb auch nicht – wie bei SARS – von einer V-, sondern eher von einer U-förmigen Erholungskurve aus.

Es gebe bereits Anzeichen für diese Erholung: Die Infektionszahlen in China gehen weiter zurück; drei Viertel der auswärtigen Arbeiter sind an ihre Arbeitsstellen in den Städten zurückgekehrt, und vier Fünftel der chinesischen Verbraucher zeigten sich kürzlich in einer Umfrage zuversichtlich, dass ihr verfügbares Familieneinkommen in zwölf Monaten auf dem gleichen oder sogar höheren Stand wie heute sein werde. Zudem hätten chinesische Familien eine höhere Sparrate (34 Prozent des verfügbaren Einkommens bei Städtern) und eine geringere Verschuldung (54 Prozent Verschuldung zum Bruttoinlandsprodukt) als etwa US-amerikanische Haushalte (8% / 75%).

„Meiner Ansicht nach ist das wahrscheinlichste Szenario, dass sich Chinas von der Inlandsnachfrage getriebene Wirtschaft in den kommenden Quartalen erholen wird“, so Rothman abschließend. „China wird wahrscheinlich weiterhin für etwa ein Drittel des globalen Wirtschaftswachstums verantwortlich sein – größer als der Anteil der USA, Europas und Japans zusammen.“

Lesen Sie die vollständige Analyse hier: Sinology: Is China a safe haven?